Ora et labora! Bete und arbeite! Dieser dem Gründer des Benediktinerordens entlehnte Sinnspruch ist auch für die Gemeinschaftsbewegung prägend. Alles, was wir im täglichen Leben tun, soll nicht vom blanken Aktionismus geprägt sein. Wir brauchen das Gebet, um uns über das, was wir tun und lassen sollen, klar zu werden. Gebet ist unsere Direktverbindung zu Gott. Ohne diese Verbindung ist unser Glauben offline.

 

Auf dem gemeinsamen Gebet liegt ein besonderer Segen. "Wenn zwei von euch auf der Erde gemeinsam um irgendetwas bitten: Mein Vater im Himmel wird ihnen ihre Bitte erfüllen. Denn wo zwei oder drei Menschen in meinem Namen zusammenkommen, da bin ich selbst in ihrer Mitte!" (Matthäus 18, 19+20).

 

Beim Beten liegen uns nicht nur Christen am Herzen, für die wir danken und Fürbitte halten, sondern alle Menschen, die Verantwortung in der Politik, Wirschaft, den Dienstleistungsbereichen und in der Kirche tragen. Nicht vergessen wollen wir Menschen, die in Not geraten sind. Das können familiäre Probleme sein, Probleme mit den Kindern oder alten Menschen, Arbeitslosigkeit usw. Aber auch Krieg, Terror und Naturkatastrophen treffen Menschen auf dieser Erde, für die wir gemeinsam beten. Damit wollen wir erreichen das Gott ihnen hilft und es ihnen besser geht.

 

Wir sind überzeugt, dass alle unsere Gebete bei Gott ankommen und er alle auf seine Weise beantwortet. "Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, / so weit reichen meine Gedanken über alles hinaus, was ihr euch denkt, / und meine Möglichkeiten über alles, was für euch machbar ist."

Tageslosung vom 06.04.2020
Wenn ich auch noch so viele meiner Gebote aufschreibe, so werden sie doch geachtet wie eine fremde Lehre.
Jesus spricht: Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit bezeuge. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme.
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